ANDACHT

„In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.“ Joh. 16, 33

Liebe Gemeindemitglieder,

liebe Geschwister!

Als einer der Hirten unserer Gemeinde erinnere ich Euch an das,

was wir trotz aller Ungewissheit sind und in jedem Fall bleiben.

Wir sind Anbeter Gottes und schauen auf Jesus.

Wir sind Familie Gottes und stehen Schwierigkeiten gemeinsam durch.

Wir sind Nachfolger Christi und wachsen an Herausforderungen.

Wir sind Diener Gottes, die sich um Betroffene kümmern.

Wir sind Botschafter des Evangeliums auch in schwerer Zeit.

Unsere Welt wird gerade sehr erschüttert. Da kann sich die Angst so schnell ausbreiten wie der Virus, von dem sie ausgeht. Jesus hat uns angekündigt, dass wir bedrängt sein werden. Aber er hat auch versprochen, bei uns zu sein, egal was kommt. Er hat zugesagt, dass wir niemals allein sind. Darum ist es jetzt um so wichtiger, ihm zu vertrauen. Sein Wort sagt uns, wie wir jetzt leben können: Getrost! Und wenn es in unserer Welt dunkler wird, können wir mit dieser Gewissheit und Zuversicht um so heller leuchten.

Ich grüße Euch mit einer Liedstrophe von Paul Gerhardt (EG 325,5):

Meiner Seele Wohlergehen
hat Gott ja recht wohl bedacht;
will dem Leibe Not entstehen,
nimmt er’s gleichfalls wohl in acht.
Wenn mein Können, mein Vermögen
nichts vermag, nichts helfen kann,
Kommt mein Gott und hebt mir an
sein Vermögen beizulegen.
Alles Ding währt seine Zeit,
Gottes Lieb in Ewigkeit
.

Pfarrer Andreas


Auf der HP der Suptur erscheinen täglich 1000 Zeichen gegen die Angst: http://www.evang.st/neuigkeiten/artikel/news/1000-zeichen-gegen-die-angst/


Zieht an die Waffenrüstung Gottes

Andacht | 15. März 2020

Pfr.in Mag.a Waltraud Mitteregger

Bibeltext: Epheser 6,10-18 (Luther Übersetzung)

Liebe Gemeinde!

Wir stehen mitten in einer der größten Gesundheitskrisen, die es weltweit je gegeben hat. Die Corona-Krise ist aber auch eine Krise mit enormen Auswirkungen auf die Wirtschaft und unser Sozialleben, die inzwischen auch unser kirchliches Leben erfasst hat.

Diese weltweite Pandemie ist aber auch ein geistlicher Kampf. Darum gilt der Aufruf des Apostels Paulus: „Seid stark in dem Herrn und in der Macht seiner Stärke. Zieht an die Waffenrüstung Gottes, damit ihr bestehen könnt, gegen die listigen Anschläge des Teufels.“

Wir sind als Kinder Gottes – Kinder des Lichtes und wir haben als Kinder des Lichtes das Vorrecht im Licht Jesu Christi zu leben. Darum lasst uns die Waffenrüstung Gottes ergreifen, dass wir gewappnet sind für alle Herausforderungen in den nächsten Monaten. Lasst uns unsere Sorgen und Ängste immer wieder am Kreuz Jesu ablegen. Lasst uns beten und Gott um sein Erbarmen und seine Hilfe anrufen. Lasst uns um die Gegenwart der Liebe und des Trostes Jesu bitten. Lasst uns den Heiligen Geist um seine Kraft und um seine Ermutigung anrufen. „Ermuntert einander mit Psalmen und Lobgesängen und geistlichen Liedern, singt und spielt dem Herrn in euren Herzen!“, ermutigt uns der Apostel Paulus (Eph. 5,19). Lasst uns Lob- und Trostlieder singen und hören. Lasst uns wie die Italiener und die Grazer vor die Türen treten und miteinander singen und musizieren, damit wir die Freude am Leben und die Stärke der Gemeinschaft erleben! Lasst uns soziale Kontakte über Telefon, Skype und das Internet pflegen, wenn direkte Kontakte nicht möglich sind! Wir wollen Leben – Freude und Leid miteinander teilen! Wir werden dazu auch auf der Homepage einen Link veröffentlichen. Lasst uns miteinander bei Andachten in der Familie das Abendmahl feiern mit den Einsetzungsworten in den Evangelien und 1. Kor 11,23ff. Das wird uns stärken! Wenn Sorgen und ängstliche Gedanken kommen, stellen wir uns immer wieder in das Licht der Liebe Jesu und legen wir die Waffenrüstung Gottes an. Ergreifen wir den Schild des Glaubens, um uns vor dem Bösen und der Verzweiflung zu schützen.

Wehren wir die Sorgen und Ängste vor unserer innersten Herzenstüre ab. Sagen wir ihnen STOPP! Und stellen wir ihnen die Zusagen Jesu entgegen: „Ich bin das Licht der Welt! Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ (Joh. 8,12) Setzen wir uns auf den Helm des Heils, um uns immer wieder bewusst zu machen: Wir sind Kinder des Lichtes, was auch immer geschieht. Jesus Christus ist an unserer Seite! Sein Licht erfüllt unser Herz! Und nehmen wir das Schwert des Geistes, das Wort Gottes jeden Tag mehrmals in die Hand, damit wir stark bleiben und unser Geist seine Akkus – entgegen aller negativen Nachrichtenflut – immer wieder positiv aufladen kann. Weisen wir bei der Einhaltung aller Schutzmaßnahmen den Corona-Virus im Namen Jesu immer wieder zurück.

Jesus Christus spricht: „In der Welt habt ihr Angst, aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.“ (Joh. 16,33) Amen.

Dieser Beitrag wurde insgesamt 317 mal gelesen. Heutige Besucher auf diesem Beitrag: 9.
error: Content is protected !!